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Das erotische Wien
Blog - Erotravel Reise-Blog

Das erotische Wien entdecken

Wien – meine neuen Erfahrungen

Eins vorab – ich bin ein absoluter Fan von Wien. Ich liebe die Stadt, die Menschen, das Lebensgefühl. Es geht ein Schmunzeln über mein Gesicht, wenn ich den Dialekt höre. Und mein Herz öffnet sich, sobald ich den Puls der Metropole spüre. Schon in jungen Jahren verlor ich mich in Wien – doch erotisch entdeckt habe ich die Stadt erst Jahre später… Dafür jedoch umso intensiver! Gerne teile ich meine Entdeckungen und zeige Euch das erotische Wien.

Mein Wien Erlebnisbericht

Es war immer sehr kalt. Dick eingehüllt stiefelte ich durch die Stadt, da es doch immer die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr war, in der es mich in Österreichs Hauptstadt zog. Silvester den Neujahrspfad zu erleben, auf der Straße zu vielseitiger Livemusik zu feiern und natürlich um Punkt Mitternacht den Walzer zu tanzen – über viele Jahre war dieser Urlaub fest geplant. Doch wie unschuldig war ich noch damals, wie blind bin ich durch die Gassen gezogen. Denn erst als ich in die Szene des Erolifestyle eingetaucht bin, habe ich die heiße Seite der Stadt, das erotische Wien, entdeckt…

Ob Stephansdom oder Hofreitschule, ob kleine Lokale oder große Restaurants, die breiten Einkaufsstraßen oder kleine Boutiquen – ich vermochte nach vier Jahren von mir behaupten, ziemlich alles von Wien gesehen zu haben. Wie unwissend ich doch war…

Das erotische Wien – vom 1. in den 7. Bezirk

Mit der U-Bahn führte mich der Weg in den 7. Bezirk, also nicht weit vom Zentrum entfernt. Ein paar Stufen waren es nur, dann öffneten sich die Türen. Und führten mich in eine Welt, die ich in dieser Großstadt vielleicht vermutet, aber noch nie gesehen hatte.

Erotisches Wien Erotravel Uniquex

Ich bin Swingerin aus Leib und Seele; vermag von mir zu behaupten schon ziemlich viel gesehen wie erlebt zu haben. Doch dieser Club hat mich überrascht… das erotische Wien neu definiert. Nach einer freundlichen Begrüßung an der Tür (erwähnte ich schon, dass ich auf diesen Akzent absolut abfahre…?), wurde ich in den Umkleidebereich geführt. Da ich die Frage nach neuem Schuhwerk (ich wollte die Stiefel anbehalten, die ich trug, knappe 15 Zentimeter), verneinte, wurde ich gebeten mich zu setzen. Ein knackiger Mann – er stellte sich im Nachgang als Besitzer heraus – kniete vor mir nieder und bat um meinen Fuß. Dear Ladies and Gentlemen – meine Füße sind TABU! Eigentlich… Denn kommt der Wiener Charme in Verbindung mit dem Akzent zum Tragen – mei, dann reiche ich ihm halt meine Füße. Doch anstatt die Stiefel abzulecken hat er was gemacht??? Desinfiziiert! Solche strikten Hygieneregeln habe ich selten in Clubs erlebt! Doch es sollte nicht die einzige Situation bleiben, die mir das „Besondere“ gezeigt haben.

Was haben Wien und Berlin gemeinsam?

Kennt ihr „Berliner Luft“? Ich bis dato nicht. Das alkoholische Getränk kostenfrei zur Begrüßung schmeckte für mich wie Aftereight mit Schuss – erfrischend, aber nicht zu unterschätzen. Doch das Barpersonal – mehr Sympathiepunkte kann man nicht vergeben – hat schnell erkannt, dass die Spezialität des Hauses doch nicht ganz meins ist. Aber die Alternativauswahl ist überraschend groß, obwohl ich mit einer ordinären Weißweinschorle zufriedenzustellen war.

Zumindest erstmal. Denn ein Club, der sich selbst als Lifestyle-Club beschreibt, wollte von mir natürlich entdeckt werden. Eine kleine Tanzfläche, einladende Sitzecken und natürlich die Bar versprechen schnelle Kontakte – was in der Wohlfühlatmosphäre auch nicht wirklich schwerfällt. Doch es sind nur ein paar Treppenstufen, die es zu überwinden gilt, um in den „anderen“ Bereich zu gelangen…

Der neue Hotspot: Club UNIQUEx

Das erotische Wien UniqueX EIngang WIllkommen Erotravel
UNIQUEx Eingang Kandlgasse 26

In Sachen Orientierung bin ich nicht wirklich gesegnet. Um ehrlich zu sein, kann man mich in meiner Heimatstadt im Ortskern aussetzen und ich finde nicht nach Hause. Sehr gut vorstellbar, wie es mir in fremden Clubs mit verwinkelten Räumen geht. Anders jedoch im UNIQUEx. In der oberen Etage muss man nur dem Rundgang folgen, um die unterschiedlichen Räumlichkeiten zu entdecken. Beeindruckt hat mich insbesondere das „Fifty Shades of Grey“-Zimmer. Wer jetzt vermeint zu gähnen – mit Herz, Liebe und Blut wurde hier gezimmert und gebaut… Wenig gemein mit dem 08/15-Filmverständnis. Sondern ein Raum für und aus purer Leidenschaft.

Den Club an einem erotischen Wien-Wochenende kennenlernen

Habe ich noch geschmunzelt beim „Unterwasserszenario-Zimmer“, standen mir doch Fragezeichen im Gesicht beim VW-Bus. Wie zur Hölle hat man dieses Gefährt in den ersten Stock verfrachtet? Nun, mittlerweile weiß ich um das Geheimnis, aber werde einen Teufel tun und es verraten… Aber vögeln kann man in diesem Auto wunderbar! Stattdessen entführe ich euch noch ins Spiegelzimmer… Heiße Blicke, Augen überall… Alles vermeintlich vervielfacht; Hände, Körper, Menschen. Die Lust geht ins Unendliche…

Mit zitternden Beinen betrete ich wieder den Barbereich, lehne die Berliner Luft dankend ab und konzentriere mich auf das Buffet – der Körper benötigt neue Energie. Klein aber fein, kalt aber delikat, so lässt sich die Auswahl beschreiben. Köstlich wird mein Hunger befriedigt, auch wenn Wünsche nach Schnitzel, Gulasch oder Braten eher zuvor auswärtig befriedigt werden sollten.

Mittlerweile häufiger im UNIQUEx zu Gast gewesen, habe ich eine seltene Erfahrung machen müssen: Nie habe ich den Club verlassen, als es noch dunkel war. Doch befriedigt mit, in und nach allen Sinnen ins heimische Bett zu fallen und dabei den ersten Sonnenstrahlen Gute Nacht zu sagen – ich kann mir schlimmeres vorstellen.

Wien zehrt mehr, will mich, will mich ganz. Denn es hat noch einiges mehr parat, zeigt noch mehr seine anrüchigen, versauten, erotischen Ecken. Kommt ihr mit auf meine Entdeckungsreise? (Fortsetzung folgt… )

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